Publikationen

An dieser Stelle erscheinen Hinweise auf grundlegende oder aktuelle Studien und Bücher

 

Vertrauenserosion

Professor Dr. Hans Mathias Kepplinger ist einer der profiliertesten Medienwissenschaftler und -kritiker Deutschlands. Er ist Beirat der Initiative „Startup-Trust“ und befasst sich mit dem mangelnden Vertrauen der Öffentlichkeit in die Medien und durch die Medien. Bisherige Gesellschaften waren auch deshalb stabil, weil man nicht alle Missetaten wusste und Risiken kannte. Die immer häufigere Skandalisierung von Missständen aller Art führt aber nicht zu mehr, sondern zu weniger Vertrauen. Je weiter eine Informationsgesellschaft voranschreitet, desto brüchiger wird Vertrauen, verstärkt durch die Sozialen Medien. Kepplinger sieht darin eine Herausforderung der modernen Mediengesellschaft.

Professor Dr. Hans Mathias Kepplinger, Impulsreferat anlässlich der Breakout Session „Die Vertrauenslücke überwinden“ der Alfred Herrhausen Gesellschaft beim European Forum Alpbach am 29. August 2016

Download 

(PDF, 15 Seiten, ca. 160Kb)

Extreme Trust

Honesty as a Competitive Advantage

NOT SO LONG AGO, being reasonably trustworthy was good enough. But soon only the extremely trustworthy will thrive. If you accidentally try to order the same song twice from iTunes, you’ll be warned that you already own it. Not because it would be illegal or unethical for Apple to profit from your forgetfulness. There’s a clear business reason: The leaders of iTunes realize there’s no better way to make you trust them than to be totally honest when you least expect it.

Don Peppers  (Author), Martha Rogers (Author), 336 Seiten, (2012) bei Amazon, Barnes & Noble, 800CeoRead

Bad Banker

Mitch Lehman will alles, und der Erfolg gibt ihm Recht: Der Starbanker der Carolina Bank gehört zu den Bigplayern seiner Zunft. Er scheffelt Rekordgewinne für die Investmentbank und es scheint, als könne ihn nichts und niemand aufhalten. Als 2008 die ganze Bankenwelt zu explodieren droht, findet der Tanz auf dem Vulkan ein abruptes Ende. Dr. Markus A. Will schreibt Thriller aus der Welt der Wirtschaft: Fiktionen zwar, aber sehr nahe an der Realität. Als Privatdozent an der Schweizer Eliteuniversität HSG in St. Gallen kennt der Ökonom die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge, die er als ausgebildeter Journalist in verständliche Sprache übersetzt.

von Markus A. Will (Autor), Gebundene Ausgabe 500 Seiten, Reinhardt Verlag (2010) bei Amazon

Risikofaktor Social Web

Reputationsrisiken und -chancen managen

Social Media mit allen Chancen und Risiken ist längst in der Bankenwelt angekommen. Soziale Medien verknüpfen die digitale mit der realen Welt. Erfahrungen, die Kunden mit Kreditinstituten haben, werden in sozialen Netzwerken einer breiten Community zugänglich. Das eröffnet viele Chancen, birgt jedoch auch Risiken, die es durch ein strukturiertes Management zu verhindern gilt.

Das Buch zeigt die Grundzüge und aktuellen Entwicklungen in Banken auf und hebt die besonderen Herausforderungen für Banken hervor. Es beschreibt beispielsweise, wie über Social Media Vertrauen aufgebaut wird und wie durch Monitoring kritische Themen identifiziert und Reputationsschäden verhindert werden können.

  • „Zahlen u. Fakten zum digitalen Strukturwandel
  • „Social Media & Recht
  • Rolle der sozialen Medien bei der Bewältigung der Vertrauenskrise
  • „Corporate Shitstorm-Management „ Best Practices der Finanzdienstleister

Die Autorinnen und Autoren:

Die renommierten Autorinnen und Autoren sind in maßgeblichen Funktionen in der Bank- und Beratungspraxis tätig.

 

Die Herausgeber:

Dr. Achim Kinter ist Geschäftsführer von MeetDrWatson, Institut für Führung und Reputation in Frankfurt a.M. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied und Vorstand der ISSUES Management Gesellschaft (IMAGE) Deutschland e.V.

Dr. Ulrich Ott ist seit 1998 Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher bei einer großen deutschen Bank. Er gehörte darüber hinaus von 2001 bis 2008 dem Vorstand der DPRG an.

Link: Amazon (59,- Euro, Hardcover, Bank-Verlag, 240 Seiten)

Strategisches Issues Management

Vom erfolgreichen Umgang mit Krisen und Profilierungsthemen. Konzepte - Implikationen - Best Practices

Issues Management für Profis
Die Wirtschaftskrise rief es allen in Erinnerung: Unternehmerisches Handeln ist mit Risiken behaftet. Wer bereits dachte, ein gutes Produkt und eine starke Unternehmensmarke seien Garanten für dauerhaften Erfolg, der wurde eines Besseren belehrt. Und selbst wachsende Märkte bergen ihre Herausforderungen. Wer seine Marktanteile vergrößern und sich positiv unterscheiden will, der muss die richtigen Profilierungsthemen besetzen.

Issues Management steht in beiden Fällen für die Erkenntnis, dass Risiko- und Potentialthemen frühzeitig erkannt, evaluiert sowie professionell gemanagt werden wollen. Issues Management zielt auf die sowohl kurz- wie auch langfristige Sicherung und Stärkung des Marken- und Unternehmenswertes.

Strategisches Issues Management  beschäftigt sich nicht nur theoretisch mit den Risiken und Chancen von Unternehmen, sondern ganz praktisch mit der Frage, welche Maßnahmen, Prozesse und Instrumente in der jeweiligen Situation zum Einsatz kommen müssen. Dazu beschreibt es anhand von zahlreichen Best-Practice-Beispielen den Status quo in führenden Unternehmen wie etwa Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, E.ON, Merck, RWE oder Shell.

Ein Praxisbuch für Verantwortliche in Unternehmen und Organisationen, die Chancen und Risiken planvoll und effizient managen müsse

Autoren: Gero Kalt, Achim Kinter, Michael Kuhn (Hg.) 2009, 250 Seiten

Link: FAZBuch (35,90 €, EPUB und PDF), Amazon (35,99 €, Kindle)

Chefsache Issues Management

Königsdisziplin der Unternehmenskommunikation

Was leistet Issues Management?

Issues Management steht für die Erkenntnis, dass relevante Risiken, Chancen, Krisen und Themen für Unternehmen frühzeitig erkannt, evaluiert und langfristig bearbeitet werden müssen. In den USA längst zur Unternehmenskultur zählend, gewinnt dieses Management-Instrument auch in Europa zunehmend an Bedeutung.

In Chefsache Issues Management  bieten Vertreter aus Forschung, Unternehmen und NGOs, den Medien und der Kommunikationsbranche ein umfassendes Bild des aktuellen Entwicklungsstandes und gehen den wesentlichen Fragen auf den Grund: Was leistet Issues Management? Wo entstehen Issues, und wie lassen sich diese identifizieren? Mit welchen Mitteln lassen sich aus Risiken Chancen generieren? Was sind die Best Practices in Unternehmen?

Fachlich fundiert und praxisnah, leistet Chefsache Issues Management einen wesentlichen Beitrag zur notwendigen Etablierung in der strategischen Unternehmensführung

Autoren: Gero Kalt, Achim Kinter, Michael Kuhn (Hg.), 2007, 262 Seiten

Link: FAZBuch (35,90 €, PDF oder EPub), Amazon (33,99 €, Kindle)

BANKING CONDUCT and CULTUR

A Call for Sustained and Comprehensive Reform

Die Group of Thirty ist ein privates internationales Gremium. Es besteht aus führenden Personen des Finanzwesens und der Wissenschaft. Mitglieder sind u.a. ehemalige Notenbankpräsidenten, Bankvorstände, Minister und Professoren.

„Banks and banking rely on trust. And whiletrust takes years to establish, it can be lost in a moment through failures caused by problematic ethics, values, and behaviors . . .

This report addresses the governance challenges facing the world’s largest banks, their boards,
their management, and the supervisors who oversee the health of the financial system as a whole,
and the economic sustainability and strength of the individual firms.“

Published by Group of Thirty
Washington, D.C.
July 2015

 

Download

Reputationsrisiko – Management und Controlling

status quo und Perspektiven der Weiterentwicklung im Finanzsektor

Das Vertrauen in die Integrität eines Finanzinstituts . . . gewinnt immer mehr an Bedeutung für eine positive Geschäftsentwicklung. So schrieben es die Autoren der KPMG-Studie „Reputationsrisiko“. Die Autoren sagten 2012 voraus, dass Reputationsrisiken bei Banken immer stärker ins Augenmerk von internationalen und nationalen Aufsichtsbehörden rücken würden. Ein Trend, den eine IOR-Konferenz im Sommer in Köln bestätigte. Es lohnt sich, die Bestandsaufnahme von KPMG noch einmal aufzurufen, und zwar hier.