Studie: „Dysfunctional Institutions, Social Trust, and Governance in Areas of Limited Statehood“

Eine spannende Publikation beschäftigt sich mit informellen Institutionen, die auf sozialem Vertrauen beruhen. Ist in diesen Institutionen die Legitimität von Governance-Akteuren noch möglich, fragen die Autoren Thomas Risse und Tanja A. Börzel? Wir erleben, dass die Bereitstellung von Regeln, öffentlichen Gütern und Dienstleistungen – Governance – nicht notwendigerweise von funktionierenden staatlichen Institutionen abhängt. Personalisiertes soziales Vertrauen zwischen Mitgliedern einer Gemeinschaft ermöglicht Akteuren, Probleme kollektiven Handelns zu lösen. Welche Optionen eröffnen sich so gedacht in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation?